Swiss Orienteering
swiss-orienteering
Zur Zeit sind keine Einträge vorhanden!
Kalender

newsletter-button

daniel-hubmannfanclub-hubmann

Wieder auf Kurs

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken
20160121TLAlicante
Einen perfekten Trainingsmonat liegt hinter mir. Dabei war neben viel Umfang auch hohe Qualität vorhanden und zwei Abstecher in den Süden sorgten für Abwechslung.

Schon lange nicht mehr konnte ich so gut trainieren wie im letzten Monat während den Semesterferien. Ich nutzte die Zeit und reiste je eine Woche nach Spanien und Portugal. Der erste Trainingsblock an der Costa Blanca südlich von Alicante bestand nur aus OL. Zusammen mit Dani und Familie wohnten wir direkt neben dem Küstenwald wo wir unsere Runden drehten. Somit genossen wir ein sehr effizientes Trainingslager, bei dem wir an unseren Grundlagen wie das Kompasslaufen, feilten. Man muss aber auch sagen, dass man das Küstengelände nach einer Woche gesehen hat. Die Posten flogen irgendwann wie auf einem zu. Die beiden Tage im Inland waren eine willkommene Abwechslung, wobei ich das Weltcupgelände von 2014 am meisten genoss.

Nach einem wöchigen Boxenstopp in der Schweiz reiste ich mit Trainer Kilian und Familie an die Atlantikküste von Portugal und nahm anschliessend am viertägigen Portugal O Meeting nahe der spanischen Grenze teil. Ich war gespannt wie gut meine Abläufe bei Wettkampftempo noch funktionieren und dafür waren je zwei Mittel- und Langdistanzen ideal für eine erste Standortbestimmung. Dabei ging es mir nicht ums Resultat, sondern viel mehr um herauszufinden wo meine Grenzen liegen und wie nah am Limit ich laufen kann, damit ich noch sauber OL mache.

An der ersten Etappe gelang mir einen fehlerfreien Lauf. Am zweiten Tag habe ich dann schon meine Grenzen ausgelotet und handelte mir auf der Schlussschlaufe fast 2 Minuten Fehler ein, nachdem ich die ersten 30 Minuten alle Posten perfekt anlief. Mir war wieder einmal bewusst wie schnell Fehler passieren, wenn man nur leicht übers Limit geht, auch wenn die Posten vermeintlich einfach wären. Die Etappen 3+4 waren Langdistanzen auf einer Karte mit Massstab 1:15'000. Die Karten in Portugal sind meistens sehr detailliert gezeichnet und dies kam ich vor allem auf der 3. Etappe zu spüren. Ich suchte schon den ersten Posten 4 Minuten. Ein leicht lädierter Fuss gab mir im steinigen Gelände auch kein gutes Gefühl und so dauerte mein Lauf über 2 Stunden. Beim Jagdstartrennen zum Schluss konnte ich mich mit dem Gelände und der Karte versöhnen und lernte aus den Erfahrungen vom Vortag.

20160206POM1
POM Etappe 1
20160207POM2
POM Etappe 2
20160209POM4
POM Etappe 4









Weil ich wegen dem Studium in den Monaten November und Dezember bei weitem nicht den Umfang und die Qualität im Training erreichte wie gewohnt, gilt es in nächster Zeit physisch in Form zu kommen. Die nächsten 3 Tage lege ich einen Schwerpunkt im Sprint und trainiere dafür im Tessin. Danach heisst es aber schon bald wieder Semesterbeginn und ab dann bleibe ich lange Zeit in der Schweiz und verzichte auf einige Trainingslager und Wettkämpfe mit dem Nationalkader. Im Kalender sind meine geplante Anlässe nun abrufbar.


20160212TGSportler
Thurgauer Sportlerwahl
Letzten Freitag durfte ich an der Thurgauer Sportlerwahl den 2. Preis hinter Radprofi Stefan Küng und vor Leichtathlet Kariem Hussein entgegen nehmen. Mit dieser Wahl bin ich sehr glücklich, insbesondere weil OL-Fans die besten sind und mir am meisten Stimmen beschert haben. Danke tusig! Die Stimmen zählten neben der Jury zu einem Drittel.
Sponsoren
swisslife

stadler

micarna

graftreuhand
Clubs
regiofront1  kokfront
thumb_facebook thumb_rsslogo