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WM-Hauptprobe

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Mit der Bronzemedaille an der Sprint-SM ist mir die WM-Hauptprobe geglückt. Bereits in fünf Tagen ist der Start zur WM in Estland.






SM-Bronze
Die Sprint-SM war die perfekte Hauptprobe für die WM. Einerseits war es für mich wichtig ein letztes Mal mein Sprintkonzept wettkampfmässig zu testen. Andererseits war es der Vergleich mit den Weltbesten. Die Anspannung war dementsprechend hoch. Der letzte Test lief für mich sehr gut. Im physisch betonten Rennen durch das römische Legionslager Windisch kam ich technisch sauber durch. Der Rückstand von 40 Sekunden auf den Sieger ist bemerkenswert, dennoch konnte ich mich im Schweizer Lager mit Bronze auf dem Podest behaupten. Das tut gut und ich schaue zuversichtlich auf die Titelkämpfe.


Der Weg an die WM

Mein Jahresziel, an der WM in einer Walddisziplin am Start zu stehen, verpasste ich erneut. Der Körper hat mir meine Grenzen schon früh aufgezeigt und ich konnte nicht wie gewünscht mein Wintertraining durchziehen. Trotzdem hoffte ich bis zu den Selektionsläufen im Mai besser in Form zu kommen. Dies gelang mir auch, doch es war nicht genug für die längeren Distanzen. Darauf konnte ich mich mit der Rolle als Sprinter rasch anfreunden, ja vielleicht fast zu rasch. Denn Ende Mai lief ich am Weltcup in Finnland neben den Sprints auch je eine Mittel- und Langdistanz, wo ich mich nicht von der besten Seite, technisch sowie physisch, zeigte. Dafür konnte ich mein Können im Sprint mehrmals unter Beweis stellen, was mich für die WM-Vorbereitung enorm motivierte.

Sprint im Fokus
Den ganzen Juni fokussierte ich mich auf Sprint. Mit spezifischen Trainings wie zum Beispiel einem Hügelintervall auf den Wallenwiler Stutz (vergleichbar mit einem Burghügel) oder 15 OL-Sprints in weniger als 30 Tagen konnte ich meine Form und vor allem mein Sprintkonzept perfektionieren.

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Sprint Tartu
20170702Viljandi
Sprint-Staffel Viljandi

 





Die drei WM-Sprints (Sprint Quali+Final, Sprintstaffel) finden an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt. In anderen Jahren (2013/14/16) waren Sprint Quali+Final am gleichen Tag ausgetragen worden, was die Erholungszeit wesentlich verkürzt. Mit dem diesjährigen Programm bin ich glücklich, denn ich hatte am Weltcup in Finnland und auch schon früher oft Mühe bekundet im Final an die Leistung der Quali vom Morgen anzuknüpfen. So schaue ich gerne zurück auf Schottland, wo ich drei Topleistungen gezeigt hatte und im letzten Lauf die Silbermedaille gewonnen habe. Diese Erinnerungen treiben mich an und zeigen mir zu was ich fähig bin auch wenn es am Wettkampftag wieder bei null beginnt. Wenn ich es schaffe mein Sprintkonzept umzusetzen, bin ich auf Weltniveau und wer weiss zu was es dann reichen wird...

WM-Programm

Freitag, 30. Juni

13:00-15:00

Sprint Quali

Tartu

Samstag, 1. Juli

14:30-17:00 Sprint Final Tartu

Sonntag, 2. Juli

17:00-18:00

Sprint-Staffel

Viljandi

Dienstag, 4. Juli

11:00-17:00

Langdistanz

Rõuge

Donnerstag, 6. Juli

12:00-17:00
Mitteldistanz Elva-Vitipalu

Freitag, 7. Juli

12:45-17:00

Staffel

Elva-Vitipalu


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