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Übersäuert

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20170311MOC
Vor zwei Wochen gab es an der Nacht-OL SM das erste Stelldichein, wobei die Saison erst im Mai so richtig lanciert wird. Meine läuferische Form entspricht noch nicht dem, was verlangt ist.

Mit einem 5. Rang an der Nacht-SM kann ich nicht zufrieden sein, allen voran der Rückstand von fast 6 Minuten war enorm. Einen Tag danach versuchte ich am 1. Nationalen OL einen guten Lauf zu absolvieren. Ernüchternd stellte ich auf der Rangliste die 7 Minuten Rückstand fest, wobei ich etwa mit der Hälfte gerechnet hatte. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken folgte eine gute Trainingswoche mit einem kurzen Trainingslager im Tessin. Dort musste ich erneut erfahren, dass ich momentan meine Leistung physisch wie technisch nicht abrufen kann. Auch fühlte ich mich in letzter Zeit im Alltag bei der Arbeit müde. Ein Zeichen von Übertraining!?

Nach Analysieren meines Trainingstagebuches stellte ich fest, dass der Umfang sowie die Intensität über die letzten 4 Monate im Normalbereich lagen. Das Problem liegt in der Erholung.
Vom Januar bis März reiste ich in 5 Trainingslager (Tessin, Gran Canaria, Spanien, Italien, Tessin) und war somit 40% weg von zu Hause. Zwischen den Trainingslagern ging ich meiner neuen Tätigkeit an der zhaw nach. Zwar nicht zu 100% aber etwas zwischen 60 und 80%. Bei einem normalen Tag mit zwei Trainingseinheiten ist der Tag ausgefüllt und am Abend bin ich geschafft.
Meine Büroarbeit zu Hause schob ich auf die lange Bank. Wer kennt das schon nicht? Man hat das Gefühl, der Tag kommt schon, wo ich alles erledigen kann. Da ich am Wochenende meistens unterwegs bin und 5 Tage die Woche arbeitete, erledigte ich Vieles am Abend, worunter der Schlaf litt. Wenn alles nach einem Trainingslager zusammenkommt, wo man erst recht auf die Erholung angewiesen ist, kann es mal hinten raus gehen, die Energie fehlt und die Leistungsfähigkeit nimmt ab.

Ins Gewicht fällt vermutlich auch der Studiumabschluss im letzten Jahr, wodurch ich rund 20% weniger Zeit ins Training investierte und somit das Wintertraining auf einem tieferen Niveau startete. Zudem hat sich mein Umfeld im letzten halben Jahr stark verändert, insbesondere durch den neuen Job, den Umzug zurück nach Eschlikon und einiges mehr. Ich bereue davon keine Entscheidung. Nur muss ich noch die richtige Balance zwischen Sport, Beruf und Privat finden um die Gesamtbelastung im Rahmen zu halten.
Kurzfristig habe ich eine erholsame Woche eingeschaltet, wobei ich sowohl die Arbeit als auch das Training zurückgefahren habe. Nur so kann ich mich nächste Woche an den Testläufen für die ersten Weltcupläufe empfehlen. Im Mai gilt es dann mit der WM-Qualifikation und dem Start in die Weltcupsaison ernst.

Heute testete ich am Schaffhauser OL wie gut ich mich bereits erholen konnte, und ich glaube ich bin auf dem richtigen Weg!
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micarna

stadlerrail