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Neuseeland - Reisen & OL

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02022010
Neue Frisur ;-)

Während zwei Wochen habe ich zusammen mit drei Däninnen einen Teil der Nordinsel besichtigt. Maja Alm und Zenia Mogensen sind zwei ambitionierte OL-Läuferinnen, was das Reisen viel einfacher machte, weil sie auch jeden Tag trainieren wollten. Trotzdem ist es eine Herausforderung mit drei Frauen zurechtzukommen, welche in Dänisch kommunizieren ;-)

Die Reise verlief ohne Panne, sodass wir rechtzeitig zum OL-Kurs des Hawke’s Bay Orienteering Club zurück waren. Ich war nämlich einer der sechs Leiter und durfte einer 7-köpfige Gruppe OL beibringen. In diesen drei Tagen lernte ich einiges dazu was das Leiten und Englisch betrifft.

Danach folgte ein intensives OL-Wochenende mit 6 Sprintrennen in 3 Tagen, was auch für die Organisatoren eine Herausforderung war. Nach jedem Rennen wurde der Gesamtschnellste ermittelt, welcher das „yellow singlet“ tragen durfte. Mein härtester Rivale war mein momentaner Trainingspartner Ross Morrison. Von 4 direkten Duellen mit dem zweitstärksten neuseeländischen OL-Läufer gewann ich nur gerade eines. Bis auf eine Etappe wurden alle in Dörfern und Schulen ausgetragen, wobei das Gelände total flach war. Die Karten waren interessant, jedoch nicht immer auf dem Standart wie wir es von der Schweiz her kennen. Manchmal waren enge Passagen kaum lesbar oder die Postenkreise verdeckten nützliche Informationen.

Leider stempelte ich in der 5. Etappe einen falschen Posten und war somit im Gesamtklassement nicht klassiert. Der letzte Posten stand nur 20 Meter neben dem Zuschauerposten und ich hätte nach jeder Schlaufe den letzten Posten anstatt den Zuschauerposten stempeln müssen. Natürlich ist es mein Fehler, denn ich hätte die Nummer kontrollieren müssen. Das sollte mir eine Lehre sein, denn einige Tage später bekam ich einen neuen Haarschnitt von Ross, damit ich nie wieder einen falschen Posten quittiere!

In der Woche darauf folgte ein nationales Trainingslager mit 40 jungen, neuseeländischen OL-Läufern. Wir trainierten in typischen Küstenwäldern westlich von Palmerston North. Das Gelände dort ist ähnlich wie dänische Küstenwälder, und weil dieses Jahr die Junioren-WM in Dänemark stattfindet, wurden im Anschluss des Trainingslagers die Selektionsläufe ausgetragen. Auch die Eliteläufer durften sich mit den Junioren messen. Diese super Wettkampfbedingungen liess ich mir natürlich nicht entgehen. Im Sprint war Ross einmal mehr eine Klasse für sich. Jedoch folgten eine Mittel- und Langdistanz, welche ich beide für mich entscheiden konnte.

In den letzten drei Wochen meines Aufenthaltes werde ich wiederum mit den Däninnen reisen und zwar auf der Südinsel. Ich geniesse die Zeit in Neuseeland, aber ich freue mich auch auf den 22. Februar, wenn ich nach der 30-stündigen Heimreise zurück in meiner Heimat sein werde.


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